Transpersonale Kunst - Vorwort

Shankara - Das Kleinod der Unterscheidung

„Es gibt eine aus sich selbst bestehende Wirklichkeit, die Grundlage unseres Ichbewußtseins ist. Diese Wirklichkeit ist Zuschauer der drei Zustände unseres Bewußtseins und ist von den fünf körperlichen Hüllen verschieden. Diese Wirklichkeit ist der Wissende in allen Bewwußtseinszuständen, dem Zustand des Wachens, des Träumens und des traumlosen Schlafes. Sie ist der Gegenwart oder Abwehsenheit des Denkorgans, sowie seiner Funktionen gewahr. Sie ist der Atman.
Diese Wirklichkeit erschaut alles in ihrem eigenen Licht. Sie selbst kann niemand sehen. Sie gibt dem Denkorgan und dem Verstand Einsicht, aber niemand erleuchtet sie.
Diese Wirklichkeit durchdringt das Weltall, aber nichts durchdringt sie. Sie allein leuchtet. Das Weltall erstrahlt im Widerschein ihres Lichtes.
Ihre Gegenwart bewirkt die Tätigkeit des Körpers, der Sinne, des Denkorgans und Intellekts, als gehorchten diese ihrem Befehl. Ihr Wesen ist ewiges Bewußtsein. Sie weiß alles vom Gedanken bis zum Köprer selbst. Sie kennt Freude und Leid und alle Gegenstände der Sinneswahrnehmung. sie weiß alles objektiv, so wie ein Mensch und das gegenständliche Sein eines Kruges weiß.
Dies ist der Atman, das Höchste Wesen, der Uralte. Niemals endet seine Erfahrung unendlicher Freude. Immer ist er der gleiche. Er ist Bewußtsein selbst. Unter seinem Befehl arbeiten die Organe und Lebensenergien.
Hier, in diesem Körper, im geläurterten Denkorgan, in der geheimen Kammer der Vernunft, im unendlichen Weltall innerhalb des Herzens, erstrahlt der Atman in seinem bezaubernden Glanz, wie die Sonne am Mittag. Sein Licht enthüllt das Weltall".
...
Der Atman ist ohne Geburt und Tod. Er wächst nicht und er vergeht nicht. Er ist unwandelbar, ewig. Er vergeht nicht, wenn isch der Körper auflöst. Vergeht die Luft, wenn der Krug zerbrochen ist, der sie enthielt?
Quelle: Bücher der Weisheit - Shankara, Das Kleinod der Unterscheidung. S 59-60


Transpersonale Kunst - Inhalt

Wir Menschen sind auf der Suche. Die Geschichte der Bewusstseinsevolution über die verschiedenen Stufen hinweg, von der archaischen, magischen, mythischen bis hin zur rationalen, spiegelt die Suche des Menschen nach sich Selbst wider. Jede Entwicklungsstufe bringt ein neues Weltbild hervor und prägt die Vorstellung des Menschen von sich Selbst, vom Zweck seines Daseins und seinem Platz im Universum. Sie determiniert die Wahrnehmung des Individuums, seine Werte, Ziele und Handlungsweisen, sowie seine Vorstellungen vom Jenseits, Gott und dem Ursprung des Seins.
Wir leben zur Zeit der Rationalität und folgen dem Gebot des Szientismus. Doch wie die Weisen lehren, existieren über der Alltagswahrnehmung der rationalen Entwicklungsstufe hinaus, noch weitere transmentale und supramentale Bewusstseinsbänder die in spirituelle Reiche der Existenz führen. Der Mensch besitzt demnach das Potential durch holotrope Techniken, Meditation, Yoga oder andere Methoden der Bewusstseinstransformation zur höchsten Erkenntnis über sich Selbst und den Urgrund des Universums vorzudringen.
Jenseits aller Trennungen und jenseits aller möglichen Beschreibungen existiert das nichtduale Bewusstsein, das „reine Sein“. Es ist eine transkulturelle und transkonfessionelle Erfahrung, die von Menschen durch alle Zeitalter hindurch über unterschiedliche Wege erreicht wurde. Die christliche Mystik bezeichnet die Vereinigung mit dem letzten universalen Schöpfungsprinzip als Unio Mystica. In den östlichen Yoga-Schriften ist es die Auflösung von Atman in Brahman im Nirvakalpa-Samadhi. Im Taoismus beschreibt das Geheimnis der goldenen Blüte die vollkommene Einheit des nichtdualen Geistes mit dem Tao. In der spirituellen Alchemie dient die Verwandlung von Blei zu Gold als Metapher für den Gipfel der metaphysischen Reise. In den tibetischen Weisheitslehre wird er Chos-sku genannt, der „Göttliche Körper der Wahrheit . In der Kabbalistik ist es Ain Soph. Zen Meister wissen vom Zustand des Satori und Mystiker des Sufismus nennen ihn Tauhid.
<font size="17" face="Monotype Corsivia Arial">„Den Dharmakaya deines eigenen Geistes sollst du sehen; Und in ihm sollst du das All gesehen haben: Die Unendliche Schau, den Kreis von Tod und Geburt und den Zustand der Freiheit“. (Milarepa Jetsün Kahbum XII )</font>
Es ist unmöglich die transzendente Wirklichkeit in Worte, Bilder oder Töne zu fassen, sie in Stein zu meißeln oder in Form zu gießen. Wir können sie nicht fassen. Kein stoffliches Auge vermag sie zu erblicken. Weder kann ein Symbol sie darstellen noch ein Instrument der materiellen Welt sie messen. Gegenwärtig besitzen wir mit den Wissenschaften keine Möglichkeit, die Erfahrung objektiv zu überprüfen, noch können wir sie adäquat beschreiben. Nur der experimentelle Selbsterkennungsprozess kann den einzelnen Menschen zur Wahrheit führen, nur die direkte Erfahrung kann Klarheit schaffen.
Wenn die Wissenschaft keinen Zugang mehr findet, kann vielleicht die Kunst einen Beitrag leisten? Transpersonale Kunst versucht die Erfahrungen aus holotropen Bewusstseinszuständen zu verarbeiten. Viele Erkundungsreisen in die transpersonalen Bänder des Bewusstseinsspektrums führen in Grenzbereiche des Geistes und öffnen das Tor zu neuen Dimensionen der menschlichen Existenz.


Transpersonale Kunst - Holotropic Mind

Holotrope Bewusstseinszustände
Die Bezeichnung holotroper Bewusstseinszustand wurde von dem klinischen Psychiater und Pionier der Transpersonalen Psychologie Dr. Stanislav Grof eingeführt. Holotrop (aus dem Grichischen holos = ganz und trepein = sich auf etwas zubewegen) bedeutet auf das Ganze ausgerichtet sein, nach Ganzheit streben und bringt zum Ausdruck, dass im Gegensatz zum hylotropen Alltagsbewusstsein eine Verschiebung zur ganzheitlichen Wahrnehmung stattfindet. (Grof, S.: Geburt, Tod und Transzendenz)
Holotrope Bewusstseinszustände besitzen eine Vielzahl spezifischer Charakteristika, dazu zählen Veränderungen der Sinneswahrnehmungen, des emotionalen Innenlebens, des Körpergefühls und eine starke Modulation der Denkprozesse. Die Grenzen zwischen Subjekt und Objekt, zwischen Innen- und Außenwelt lösen sich auf und die materielle Realität verliert ihren absoluten Charakter. Sinneseindrücke, authentische Erinnerungen bestehend aus biografischen, perinatalen oder pränatalen Material, Phantasievorstellungen und neue Informationen können in das Bewusstseinsfeld einströmen und sich auf eigentümliche Art und Weise vermischen.
Innerpsychische Verarbeitungsprozesse setzen ein, bearbeiten verdräntes Material und beleuchten die eigene Existenz aus neuen Blickwinkeln. Beim holotropen Selbsterfahrungsprozess tritt ein intuitives und direktes Verständnis für die Bewusstseinsinhalte ein, sodass Zusammenhänge zwischen der eigenen Lebensgeschichte und der Kosmogenese auf neuartige Weise durchblickt werden können. Beziehungen zwischen Mikro- und Makrokosmos, karmische Muster und evolutionäre Aspekte der Existenz, die bislang auf intellektueller Ebene verschlossen blieben, können in ein Gesamtgefüge gebracht werden und ein tieferes Verständnis für die Existenz bringen.
Das Bewusstsein ist nicht mehr an die Schranken der gewöhnlichen Raum, Zeit-Koordinaten der newton-kartesianischen Wahrnehmung gebunden, vielmehr geschieht ein Transzendieren von Raum und Zeit. Im transpersonalen Bewusstseinsraum können mehrere Erlebnisräume und Dimensionen sowie Abschnitte aus mehreren persönlichen Lebensabschnitten, oder historischen Zeitenalten in einem Punkt zusammenfallen. Das Gehirn kann die elektromagnetischen Reize der Außenwelt nicht mehr nach den gewohnten Parametern ordnen. Die konventionellen Wahrnehmungsschranken die beim gesunden Menschen im hylotropen Zustand als absolut und unverrückbar erscheinen, werden aufgehoben und gewähren neue Einblicke in die Mysterien der Schöpfung. Im fortgeschrittenen Selbsterkennungsprozess werden Raum, Zeit, Energie und Materie als illusorische Konstrukte des Geistes durchschaut, als eine Art Schleier oder kosmisches Spiel hinter dem sich der transzendentale Zeuge verbirgt.
Das Körperempfinden verändert sich auf vielfältige Weise. Der materielle Körper kann als Energiegeflecht und Bestandteil eines einheitlichen Feldes empfunden werden, es kann zu einem empfundenen Austritt des Bewusstseins aus dem Körper (out-of-body-experience) oder dem vollständigen Verlust eines Körperempfindens kommen.
In fortgeschrittenen Stadien holotroper Sitzungen setzt ein Transzendieren der eigenen Persönlichkeit ein. Der Zeuge ist nicht mehr streng an die individuelle Persönlichkeit gebunden und kann sich davon losgelöst mit anderen Menschen, Lebewesen, Atomen, materiellen Körpern, Planeten oder Galaxien identifizieren. Diese Erfahrung wird von dem Betroffenen als vollständig real empfunden. Sie kann zur Identifizierung mit dem gesamten materiellen Universum, bis hin zur Begegnung mit dem undifferenzierten Geist führen und in der vollständigen Auslöschung der metakosmischen Leere jenseits von Raum, Zeit und Polarität gipfeln. Die Begegnungen mit dem letzten universalen Prinzip wird als ein bedeutender Punkt der spirituellen Reise bewertet und kann mit enormen Auswirkungen auf das weitere irdische Leben einhergehen.


Transpersonale Kunst - Transpersonal Visions

Perinatale Ebene

Pränatale Existenz

Bardo Ebene

Karmische Erinnerungsspuren und Coex Konstellationen

Kollektive Unbewusste

Feinstoff - Kausal - Nichtdual

Samadhi

Land of Spirit


Integrale Wissenschaft - Philosophia Perennis


In den mystischen Traditionen der Menschheitsgeschichte wie der Kabbala, dem Sufismus, Tantrismus, Taoismus und der alten spirituellen Literatur aus dem Hinduismus, Buddhismus, Kaschmir-Shavaivismus sowie in den verschiedenen Totenbücher der vorindustriellen Kulturen verbirgt sich eine transkulturelle und transkonfessionelle Wahrheit, die wir heute als die Philosophia Perennis bezeichnen. Es sind Erkenntnisse die von Schamanen, Yogis, Mystikern, Heiligen und Weisen durch alle Zeitalter hindurch während tiefer Tranczustände erfahren wurden. Trotz gravierender Unterschiede in den detaillierten Ausführungen besitzen sie eine grundlegende Übereinstimmung, dass sich Wirklichkeit aus „Bewusstseinsebenen“ zusammensetzt. Unter den Theoretikern der Philosophia Perennis von Plotin, Vasubandu, A. Huxley bis Sri Aurobindo unterschieden in ihren Systemen verschiedene Ebenen des Seins. Häufig findet sich in den Systemen folgende Holarchie:
6. absoulte Bewusstsein (Urgrund, Sosein)
5. kausale Ebene (formloses Bewusstsein)
4. feinstoffliche Ebene (Archetypen)
3. psychologische Ebene (mentaler Geist)
2 .biologische Ebene (Moleküle, Zellen)
1. physikalische Ebene (Atome, Materie)
Jede Ebene des Spektrums transzendiert die Ebene unter ihr und schließt sie zugleich auch mit ein. Wie die einzelnen Schalen einer Kugel umfasst jede Existenzebene die vorherige. In der mystischen Weltschau ist absolutes Bewusstsein der Urgrund aller Manifestationen. (Grof,S., Geburt,Tod und Transzendenz) Vereinfacht ausgedrückt, lehrt die Philosophia Perennis von einem geistigen Schöpfungsakt, bei dem sich der höchste Geist als ungeteilter Urgrund der gesamten Wirklichkeit in einem Prozess der Involution in immer fragmentarischere Formen bis hinunter zu den subatomaren Erscheinungen als abstrakte Bewusstseinsmuster teilt. Mit jedem Schritt hinab zu den feinsten materiellen Ebenen besitzen die Elemente weniger Bewusstheit, wodurch die illusorische Trennung der Welt entsteht

Im Model der Philosophia Perennis ist Bewusstsein der Urgrund aller stofflichen Manifestationen. Der höchste Geist manifestiert in einem Prozess der Involution alle Erscheinungsformen. Der Mensch ist eine gewandelte Form des allumfassenden Bewusstseinsfeldes und kann im Zuge seiner evolutionären Entwicklung die spirituelle Sphären erschließen und zum Urgrund vordringen. Dies steht in Spannung zum vorherrschenden Paradigma der rationalen Entwicklungsstufe die innerhalb der Naturwissenschaften Materie als alleinige Essenz der Wirklichkeit akzeptiert. Bewusstseins gilt als Epiphänomen der stofflichen Erscheinungen, der Mensch als ein Produkt aus Schlacke und Staub, verfügt in dieser pessimistischen Sichtweise keine höheren Potentiale und ist ein Spielball seiner niederen Triebe und primitiven Instinkte. Das Universum und die gesamte Existenz als zufällige materielle Erscheinungen besitzen weder Ursache noch Sinn. Die Evolution scheint in diesem Weltbild ein vollkommen absurdes Treiben des Zufalls zu sein und kann nur als sinnloser Überlebenskampf der Spezies ohne höhere Ziele verstanden werden.
Mit der Einschränkung auf technische Messbarkeit bleibt nur die grobstoffliche Ebene der wissenschaftlichen Erforschung zugänglich und verschließt uns die Sicht auf die gesamte Dimension der Existenz. Die moderne Zivilisation zeichnet sich durch ein grobes Unverständnis gegenüber den Lehren der spirituellen Traditionen aus. Trotz rasenden technischen Fortschrittes gelang es ihr bisher nicht, das tiefgründige Wissen der alten Kulturen um Bewusstsein und Kosmos aufzuklären, weshalb heute eine unüberbrückbare Kluft zwischen dem geistigen Weltbild der Philosophia Perennis und den naturwissenschaftlich orientierten Vorstellungen eines toten, materiellen Universums besteht.


Integrale Wissenschaft - Transpersonale Psychologie

Lange Zeit hat die westliche Wissenschaft angenommen, dass mit der Ausgestaltung einer stabilen Persönlichkeit und dem Erreichen der Rationalität die Potentiale des Menschen ausgeschöpft sind. Doch an diesem Punkt beginnen die spirituellen Disziplinen erst mit ihrer Arbeit. Sie aktivieren Ebenen des Bewusstseinsspektrums, die in der westlichen Welt zumeist noch als übernatürlich oder pathologisch gelten. Heute gelingt es der modernen Bewusstseinsforschung, allen voran der transpersonalen Psychologie zunehmend, die Weisheiten der alten Systeme wiederzuentdecken.
Die transpersonale Psychologie zeigt in ihrem Weltbild Parallelen zur Philosophia Perennis, der „Immerwährenden Philosophie" und betont die Bedeutung der spirituellen Dimension für die menschliche Existenz. Damit findet die moderne Psychologie zu ihren einstigen Wurzeln zurück und stellt wieder eine Brücke zwischen Wissenschaft und Spiritualität her, indem sie das Personale und das Transpersonale als Manifestationen eines Ursprunges anerkennt. Sie bezieht die Erkenntnisse alter östlicher Philosophien, schamanischer Praktiken und mystischer Lehren mit ein und trägt dazu bei, die grundlegende Verwirrung zwischen religiösen Systemen und Naturwissenschaft zu lösen.
Im Gegensatz zur klassischen Psychiatrie und Psychologie, in denen die Psyche auf biologische Faktoren, postnatale Erfahrungen und das freudsche individuelle Unterbewusste eingeschränkt wird, erweitert die transpersonale Psychologie die Kartografie der Psyche um zwei weitere Elemente, nämlich der perinatalen Ebene (Erfahrungen während des Geburtsvorgang) und der transpersonalen Ebene (kollektive Unbewusste und spirituelle Bewusstseinsebenen mit feinstofflich, kausal und nichtdual) zu einer vielschichtigen und multidimensionalen Einheit ohne innere Abgrenzungen. (Grof S., Psychologie der Zukunft)
Das Wissen um die transbiografischen Bereiche der Psyche ist nicht neu, und vor allem in den östlichen spirituellen Landkarten wie dem Theravada-Buddhismus oder Vedanta Hinduismus bereits seit Jahrhunderten bekannt. Die großen östlichen Philosophien, Weisheitslehren und Yoga Systeme besitzen hoch entwickelte Landkarten des Bewusstseinsspektrums. Die alten Modelle weisen große Gemeinsamkeiten auf, indem sie die transrationalen und transpersonalen Bereiche mit den feinstofflichen (psychisch und subtil), kausalen und nichtdualen Stufen als real existierende spirituelle Bewusstseinsebenen anerkennen. (siehe unten zum downloaden: Tafeln des Bewusstseinsspektrums – Quellen: Wilber, Integrale Psychologie und Grof, Psychologie der Zukunft)
Die transpersonalen Bereiche sind seit jeher die bevorzugten Interessensgebiete der östlichen Forscher. Die westliche Wissenschaft erkennt sie nicht als Elemente der Psyche an und muss sämtliche spirituellen Erfahrungen durch das Nadelöhr des monistischen Materialismus pressen. Auf diese Weise verfällt sie einem schwerwiegenden Reduktionismus, muss sämtliche mystische Zustände als psychopathologisch werten und kann ihnen keinerlei Heilkraft oder transformierendes Potential zusprechen.
Versuche das spirituelle Wissen der alten Welt wieder mit der modernen Psychologie zusammenzuführen und unter einem neuen Paradigma zu integrieren gehen auf Pioniere wie Williams James, Carl Gustav Jung oder Roberto Assagioli zurück und fand ihren Weg schließlich in der Richtung die wir heute als transpersonale Psychologie bezeichnen. Basierend auf ihren Vorarbeiten wurde sie unter anderem von Anthony Sutich, Abraham Maslow, Charles Tart, Francis Vaughan, Roger Walsch, Ken Wilber und dem bereits genannten klinischen Psychiater Stanislav Grof weiterentwickelt.

Das Transpersonale Modell der Psyche
1.Psychodynamische Ebene (Bereich der Traditionellen Psychologie)
2.Perinatale Ebene (mit Coex-Systemen, Übergang zur Transpersonalen Ebene)
3.Transpersonale Ebene (feinstoff, kausal, nichtdual)
Die psychodynamische Ebene ist das gut bekannte Forschungsgebiet der traditionellen Tiefenpsychologie (Freud bis Adler). Es handelt sich dabei um die Erinnerungen aus der Lebensgeschichte die bis zurück in die frühe Kindheit reichen. Viel wurde zusammengetragen, um die komplexen Vorgänge auf dieser Organisationsebene zu erhellen. Die perinatale Ebene umfasst Erinnerungen an die Geburt. Sie wird mit wenigen Ausnahmen (Otto Rank-Geburtstrauma) von der akademischen Gemeinschaft nicht anerkannt. Während psychodynamische Elemente auch durch traditionelle Werkzeuge (Gesprächsanalyse) rekonstruierbar sind, bleibt das unbewusste Material der perinatale Ebene für gewöhnlich verborgen und ist nur durch holotrope Techniken zugänglich.

Coex-Systeme
Wichtige Bestandteile des transpersonalen Modells der Psyche sind die Coex-Systeme (systems of condensed experience = Systeme verdichteter Erfahrungen) (Grof, Psychologie der Zukunft) Es handelt sich dabei um dynamische Erinnerungs-Komplexe die emotional relevantes Material mit biografischen, perinatalen und transpersonalen Komponenten nach ihrer emotional-qualitativen Prägung (wie beispielsweise Wut, Schmerz, Demütigung) und Intensität innerhalb komplexer Konstellationen organisieren. Kommt es während eines holotropen Selbsterfahrungsprozesses zur Aktivierung eines Coex-Systems, so treten verbindende Erinnerungen eines emotionalen Themas aus allen drei Schichten (psychodynamisch, perinatal, transpersonal) ins Bewusstseinsfeld. Auf diese Weise können tiefliegenden Wurzeln emotionaler Störfelder freigelegt werden. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zu komplexen seelischen Verarbeitungsprozessen, die es dem Bewusstsein erlauben, über die perinatalen und pränatalen Felder hinaus in die numinosen Dimensionen der Existenz einzudringen. Der Zugang zu den Transpersonalen Erfahrungsräumen geht mit einem erweiterten Wahrnehmungshorizont einher und kann einen bedeutsamen Schritt im psychospirituellen Transformationsprozess markieren.

Transpersonale Ebene
Der Begriff transpersonal bedeutet soviel wie das Persönliche transzendierend. Bei Transpersonalen Erfahrungen werden die persönlichen Grenzen überschritten, das Bewusstsein kann über die Schranken des Körpers hinaus selbst Raum, Zeit und Materie überschreiten. Die Erlebnisse dabei besitzen so viele spezifische Facetten, dass sie nur schwer in allgemein gültige Kategorien zusammengefasst werden können. Nach 40 Jahren hat Grof das enorme Datenmaterial tausender holotroper Selbsterfahrungsprozeduren sortiert und einen ganzen Erfahrungskatalog zusammengestellt.
Transpersonale Erfahrungen: (Quelle: Grof, Psycholgie der Zukunft s 72-73, Tabelle 2.2 )
Erweiterung des Wahrnehmungsspektrums innerhalb der Raum-Zeit und der <<objektiven>> (Konsens-)Realität
Überschreiten der räumlichen Grenzen
Erfahrungen der Zweieinigkeit
Identifikation mit anderen Personen
Gruppenidentifikation und Gruppenbewusstsein
Identifikation mit Tieren
Identifikation mit Pflanzen oder botanischen Prozessen
Einheit mit der Gesamtheit des Lebens und der Schöpfung
Identifikation mit anorganischer Materie und ebensolchen Prozessen
Planetares Bewusstsein
Erfahrungen mit Wesenheiten und Welten ausserirdischen Ursprungs
Identifikation mit dem gesamten physischen Universum
Übersinnliche Phänomene mit Transzendent des Raums

Überschreiten der Grenzen der linearen Zeit
Embryonale und fötale Erfahrungen
Ahnen-Erfahrungen
Rassische und kollektive Erfahrungen
Erinnerungen an frühere Inkarnationen
Phylogenetische Erfahrungen
Erfahrungen, die sich auf die planetare Evolution beziehen
Kosmogenetische Erfahrungen
Übersinnliche Phänomene mit Transzendenz der Zeit

Erlebnisse im Mikrokosmos
Organ-, Gewebe- und Zellbewusstsein
Erfahrungen der DNS
Erfahrungen der Welt der Atome und subatomaren Teilchen

Erweiterung des Erfahrungsspektrums über die Grenzen der Raum-Zeit und der Konsens-Realität hinaus
Spiritistische und mediumistische Erfahrungen
Energetische Phänomene des feinstofflichen Körpers
Begegnungen mit Tiergeistern (Krafttiere)
Begegnungen mit Geistführern und übermenschlichen Wesen
Besuche in Paralleluniversen und Begegnungen mit ihren Bewohnern
Sequenzen aus der Mythen- und Märchenwelt
Erfahrungen von seligen und zornigen Gottheiten
Erfahrungen universaler Archetypen
Intuitives Verstehen universaler Symbole
Kreative Inspiration und prometheischer Impuls
Begegnungen mit dem Weltenschöpfer und Einblicke in die Erschaffung des Kosmos
Die Erfahrungen kosmischen Bewusstseins
Die supra- und metakosmische Leere


Integrale Wissenschaft - Neue Physik

Das Lehrgebäude der Physik steht auf zwei Grundsäulen, der Relativitätstheorie im Makro- und der Quantentheorie im Mikrokosmos. Im achtzehnten Jahrhundert dachte man sich in greifbarer Nähe, alle Naturereignisse mit der klassischen newtonschen Mechanik in absehbarer Zeit beschreiben zu können. Raum und Zeit dienten dabei als konstante Bühne, auf der sich die physikalischen Grundkräfte nahtlos zusammenfügten. Das Bild vom Universum einer perfekten deterministischen Maschine erreichte gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts seinen Höhepunkt, erst Einstein revolutionierte 1905 dieses Denken mit der speziellen Relativitätstheorie.
Fast zeitgleich mit der Relativitätstheorie entwickelte sich die Quantentheorie, die den Einblick des Menschen in die mikroskopische Welt revolutionierte und bisherige Ansichten über die materielle Welt in Frage stellte. Ihr Formalismus entzieht sich bis heute einer zufrieden stellenden Interpretation und wirft weitreichende Fragen nach der wahren Natur von Realtität auf. Eine grundlegende Erkenntnis der Quantentheorie ist der Welle-Teilchen-Dualismus. Im Doppelspaltexperiment zeigt sich, dass Quantensysteme auch einen typischen Wellencharakter besitzen. Aus dem Welle-Teilchen Dualismus ergibt sich als Konsequenz die Heisenbergsche Unschärferelation, wonach es unmöglich ist, den Ort und Impuls eines Teilchens zeitgleich exakt zu bestimmen. Je genauer der Ort eines Teilchens gemessen wird, desto ungenauer kann der Impuls bestimmt werden und umgekehrt. Im Gegensatz zur klassischen Physik, in denen Messgrößen wie Ort und Impuls unabhängig sind, legt in der Quantenmechanik der Wert des Ortes eines Quantensystems dem Wert des Impulses eine Einschränkung auf und umgekehrt.
Ein weiteres Phänomen der Quantenmechanik ist das Prinzip der Superposition und bezeichnet die Überlagerung von Eigenzuständen einer Messgröße. Das Prinzip der Superposition beschränkt sich nicht auf Zustände eine Systems, sondern kann auch Zustände mehrerer Systeme umfassen. Dies führt zu einer zentralen Erkenntnis der Quantentheorie in Bezug auf ein holistisches Weltbild, nämlich dem Prinzip der Quantenverschränkung. Bei Messung weisen zwei Teilchen selbst bei beliebiger Entfernung voneinander abhängige Eigenschaften ohne zeitliche Verzögerung auf, wie beispielsweise Spinzustand. Damit verstößt die Quantentheorie offensichtlich gegen die Alltags-Wahrnehmung und einigen vertrauten Prinzipien der physikalischen Realität wie Separabilität und Lokalität, wonach Objekte eine von einander unabhängige Existenz besitzen, sofern diese räumlich von einander getrennt sind und Interaktion sich maximal mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten kann.
Zahlreiche namhafte Größen der Physik von Planck, Pauli, Schrödinger, Bohm, Heisenberg bis Einstein sahen sich durch die Entdeckungen der Quantenmechanik veranlasst mit philosophischen Fragen auseinanderzusetzen und erkannten, dass die modernen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse sehr wohl vereinbar mit der mystischen Weltschau sind. Auch Max Planck beschäftigte sich mit der Beziehung von Religion und Naturwissenschaft und kommt zu dem Schluss, dass sie sich nicht wiedersprechen, sondern einander bedingen. „Wohin und wie weit wir also blicken mögen, zwischen Religion und Naturwissenschaft finden wir nirgends einen Widerspruch, wohl aber gerade in den entscheidenden Punkten volle Übereinstimmung. (Max Planck in Dürr, Physik und Transzendenz, S.38) Auch Einstein sah keinerlei Widerspruch zwischen Wissenschaft und Religion. Die kosmische Religiosität sei „die stärkste und edelste Triebfeder wissenschaftlicher Forschung (Einstein in Dürr, Physik und Transzendenz, S.70).“ Sir James Jeans vertrat: „Heute ist man sich ziemlich einig darüber, und auf der physikalischen Seite der Wissenschaft fast einig, dass der Wissensstrom auf eine nichtmechanische Wirklichkeit zufließt; das Weltall sieht allmählich mehr wie ein großer Gedanke als wie eine große Maschine aus. Der Geist erscheint im Reich der Materie nicht mehr als ein zufälliger Eindringling; wir beginnen zu ahnen, dass wir ihn eher als Schöpfer und Beherrscher des Reiches der Materie begrüßen sollten (Jeans in Dürr, Physik und Transzendenz, S. 64). Und selbst Sir Arthur Eddington vertrat die Auffassung: "Der Stoff aus dem die Welt besteht ist geistiger Stoff".
Anhänger des neuen Paradigmas sind der Auffassung, das das mechanistisch-materialistische Weltbild und die Vorstellung von festen unzerstörbaren Teilchen als Urgrund aller Manifestationen von der modernen Physik revidiert wurde, indem sie gezeigt hat, dass die subatomare Welt nicht in ihre Bestandteile zerlegt werden kann. Tatsächlich hat die Quantentheorie den Begriff des Festkörpers wie er in der klassischen Physik gebraucht wird, zerstört. So schreibt der renommierte Kernphysiker und Träger des alternativen Nobelpreistitels Hans Peter Dürr, in seiner Potsdamer Denkschrift: „Astelle der bisher angenommenen Welt, einer mechanistischen, dinglichen (objektivierbaren), zeitlich determinierten ‚Realität’ (lat. res = Ding) entpuppt sich die eigentliche Wirklichkeit (eine Welt, die wirkt!) im Grunde als ‚Potenzialität’, ein nicht-auftrennbares, immaterielles, zeitlich wesentlich indeterminiertes Beziehungsgefüge, das nur gewichtete Kann-Möglichkeiten, differenziertes Vermögen (Potenz) für eine materiell-energetische Realisierung festlegt. Die klassische Realität des materiell-objekthaft Getrenntem ergibt sich erst durch eine vergröbernde Ausmittelung aus der potentiellen, ganzheitlichen, zeitlich wesentlich offenen, immateriellen Allverbundenheit.“
Mit der Quantentheorie haben Atomismus und Materialismus viel von ihrer Glaubhaftigkeit eingebüßt und so verwundert es nicht, wenn eine wachsende Zahl von einen Paradigmenwechsel innerhalb ihres eigenen Glaubenssystems durchmachen, und berühmt sind, wieder eine Brücke zu den spirituellen Lehren aufzuschlagen. Ein Pionier auf diesem Gebiet ist der Atomphysiker Fritjof Capra der in „Das Tao der Physik“ die Parallelen zwischen den Begriffen der modernen Physik und den Grundprinzipien der fernöstlichen Philosophien beschrieb. Capra betont, dass die beiden Fundamente der Physik des zwanzigsten Jahrhunderts, die Quantentheorie und Relativitätstheorie uns zwingen, die Vorstellungen eines mechanisch-materiellen Universum aufzugeben und die Welt auf eine ähnliche Weise zu betrachten wie die Mystiker aller Zeitalter und Traditionen dies taten. Ein weiterer Physiker dessen Weltbild sich über die Jahre gewandelt hat, ist der aus Indien stammende Quantenphysiker Amit Goswami. Sein Buch „Das bewusste Universum“ wird von vielen als Weiterführung von Capras Pionierarbeit angesehen. Er beschäftigt sich darin vertiefend mit den Paradoxien der Quantentheorie und den daraus möglichen Auswirkungen auf unser Glaubenssystem und unseren Vorstellungen von Bewusstsein und Realität. Auch Goswami vertritt, dass uns die Quantentheorie nötigt den materialistischen Realismus aufzugeben und eine Weltbild anzunehmen, dass an die alten mystischen lehren und spirituellen Traditionen anknüpft.
Zahlreiche Autoren beschäftigen sich heute mit alternativen physikalischen Ansätzen und der Verbindung von moderner Wissenschaft und den alten mystischen Lehren und spirituellen Traditionen, wie beispielsweise Ervin Laszo „Das fünfte Feld“, Michael Talbot „Das Holographische Universum “, Christina T. Kohl „Buddhismus und Quantenphysik“, Jörg Starkmuth „Die Entstehung der Realität“, Lothar Schäfer „ Versteckte Wirklichkeit: Wie uns die Quantenphysik zur Transzendenz führt“, Allistair Rae „Quantenphysik ,Illusion oder Realität“ Paul W. Davies „Der Plan Gottes. Die Rätsel unserer Existenz und die Wissenschaft“ Thomas Görnitz „Quanten sind anders“ und „Der kreative Kosmos“, Gary Zukav „Die tanzenden Wu Li Meister, die Arbeiten von Hans Peter Dürr und vieler anderer
Unter den bedeutsamen Physikern des 20ten Jahrhunderts zählt David Bohm zu den schärfsten Kritiker des materialistischen Paradigmas. Er identifiziert das fragmentarische Weltbild als eine der Hauptursachen für die Probleme der modernen Welt wie maßlose Umweltzerstörung und rücksichtsloses Ego-Denken. Sein Werk ist stark von der Bemühung geprägt, die fehlende Fähigkeit zu ganzheitlichem Denken durch einen holistischen Ansatz in der Physik überwinden zu können. Seine Theorie der Impliziten Ordnung stellt neben Geoffrey Chew Bootstrap Theorie vielleicht einen der außergewöhnlichsten Versuche da, unser physikalisches Denken zu revolutionieren. (Bohm D., Wholeness and the Implicate Order)
Aber auch die Theorien von Burkhard Heim, Jack Sarfatti oder William Tiller bieten die Möglichkeit, Wissenschaft mit östlichen Denkweisen zu verbinden. In Tillers Modell eines elfdimensionalen Universums spielen feinstoffliche Felder des Vakuums eine große Rolle, die als Vermittler zwischen der astralen und materiellen Ebene fungiert. Tiller ist intensiv darum bemüht, spirituelle Aspekt der menschlichen Existenz, feinstoffliche Lebensenergiekonzepte alter Geheimlehren sowie bisher unerklärbare Phänomene der Parawissenschaften und der Transpersonalen Psychologie, in ein neues physikalisches Weltbild zu integrieren, in dem Bewusstsein ein fundamentaler Bestandteil der Realität ist.
Ein interessantes Modell das eine Annäherung der Physik an die Rätsel um Bewusstsein ermöglichen könnte, stammt vom finnischen Physiker Matti Pitkänens. In seiner neuartigen Kosmologie, der eine achtdimensionale Raumgeometrie (die Topologische Geometrodynamik) zugrunde liegt, sind magnetisierte Wurmlöcher fundamental für die Bildung von Leben. Aufbauend auf John Wheelers Arbeiten über Wurmlöcher als mikroskopische Verbindungskanäle durch den Hyperraum, entwickelte Pitkänen eine Theorie, wonach die DNA über magnetisierte Wurmlöcher raum und zeit frei durch höhere Dimensionen des Hyperraums kommunizieren könne. Auf diese Weise entstehe ein Bewusstseinsnetzwerk des Lebens (Pitkänen, M.: Wormholes and possible new physics in biological length scales.)
Zu den faszinierendsten Theorien der Neuen Physik gehört die Global Scaling Theorie, vom deutschen Physiker und Mathematiker Hartmut Müller. Sie beschreibt das Universum als ein begrenztes gravitatives Kettensystem, das sich in Eigenschwingung auf verschiedenen maßstäblichen Ebenen (scaling layers) befindet. Müller postuliert die Existenz einer global stehenden Vakuumkompressionswelle, die das Universum auf der logarithmischen Gerade zur Schwingungen anregt. Es ist möglich, die Gesetzmäßigkeiten des gravitativen Hintergrundfeldes in der Natur nachzuweisen. Bereits L. Tshislenko bewies anhand der Untersuchung von zigtausenden Tier- und Pflanzenarten, dass sich die biologisch bevorzugten Wertebereiche für Größe und Gewicht der Arten, auf einer logarithmisch geeichten Skala nicht gleichmäßig verteilen, sondern in gleichen Abständen wiederholen. Körpergrößen von Organismen belegen auf der logarithmisch geeichten Skala die Knotenbereiche mit den Abschnitten (24±1), (27±1), (30±1), (33±1), (36±1) und (39±1). Die Lücken auf der logarithmischen Gerade mit den Abschnitten (25±1), (29±1) und (32± 1) sind nicht belegt. (Eichmaß Comptonsche Wellenlänge des Protons). Die Massen von Organismen nehmen auf der logarithmischen Gerade die Knotenpunktbereiche mit den Abschnitten (24±1), (27±1), ( 30±1), (33±1), (36±1), (39±1), (42±1), (45±1), (48±1), (51±1), (54±1), (57±1), (60±1), (63±1), (66 ±1), (69±1), (72±1) ein. (Eichmaß Masse des Protons ) (Quelle: Global Scaling Theorie – raum und zeit special 1, Ehlers Verlag, Wolfratshausen 2004) Die globale Harmonie umfasst mit Atomen, Organismen, Pflanzen, Tiere, Planeten und Galaxien sowohl Mikro- als auch Makrokosmos.
Die Global Scaling Theorie ist ein Beispiel dafür, wie wir durch alternative physikalische Ansätze einen ganzheitlichen Blick auf die Existenz und den Kosmos erhaschen können. Auch Müller hat bisher versucht, die Neue Physik mit unterschiedlichen Forschungsgebieten, wie beispielsweise der Biophotonentheorie in Zusammenhang zu stellen, um damit auch ein besseres Verständnis für alte Kulturen und ihre spirituelles Erbe, als auch für alternative Heilansätze wie die Akkupunktur, Homöopathie oder Radionik zu ermöglichen.


Integrale Wissenschaft - Integrale Studien


Transpersonale Kunst - Literatur

Adelaars, Arno - Ayahuasca. Rituale, Zaubertränke und visionäre Kunst aus Amazonien
Battista John R., Bohm David, Capra Fritjof, und Wilber Ken - Das holographische Weltbild.
Bohm David- Die implizite Ordnung. Grundlagen eines dynamischen Holismus.
Bohm David- und Peat F. David Das neue Weltbild. Naturwissenschaft, Ordnung und Kreativität.
Becker Volker J- Gottes geheime Gedanken. Was uns westliche Physik und östliche Mystik über Gott und Geist, Urknall und Universum, Sinn und Sein sagen können. Ein philosophischer Exkurs an die Grenzen von Wissenschaft und Verstand
Bolen Jean Shinoda - Tao der Psychologie. Sinnvolle Zufälle.
Brück Axel - Die Anderswelt-Reise
Bauer - Das Gedächtnis des Körpers. Wie Beziehungen und Lebensstil unsere Gene steuern.
Ceming Katharina- Die verbotenen Evangelien. Apokryphe Schriften
Capra Fritjof - Das Tao der Physik
Capra Fritjof - Wendezeit
Capra Fritjof, Davies Paul, Lovelock James, und Sheldrake Rupert- Der wissende Kosmos
Dürr Hans-Peter- Auch die Wissenschaft spricht nur in Gleichnissen
Dittrich, Adolf Hofmann, Albert und Leuner Hanscarl - Welten des Bewußtseins, Bd.1, Ein interdisziplinärer Dialog
Dittrich, Adolf Hofmann, Albert und Leuner Hanscarl- Welten des Bewußtseins, Bd.2, Kulturanthropologische und philosophische Beiträge
Dittrich, Adolf Hofmann, Albert und Leuner Hanscarl - Welten des Bewußtseins, Bd.3, Experimentelle Psychologie, Neurobiologie und Chemie
Dittrich, Adolf Hofmann, Albert Leuner Hanscarl und Scharfetter Christian - Welten des Bewußtseins, Bd.8, Naturwissenschaften und Philosophie
Dittrich, Adolf Hofmann, Albert Leuner Hanscarl und Scharfetter Christian- Welten des Bewußtseins, Bd.9, Religion, Mystik, Schamanismus
Dittrich, Adolf Hofmann, Albert Leuner Hanscarl und Scharfetter Christian - Welten des Bewußtseins, Bd.10, Pränatale Psychologie und Psycholytische Therapie
Dittrich Adolf und Scharfetter Christian -Ethnopsychotherapie
Dittrich Adolf - Ätiologie-unabhängige Strukturen veränderter Wachbewußtseinszustände
Dietzfelbinger Konrad -Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi
Derix Govert -A yahuasca, eine Kritik der psychedelischen Vernunft. Philosophisches Abenteuer am Amazonas
DeKorne Jim - Psychedelischer Neo-Schamanismus
Eliade Mircea - Schamanismus und archaische Ekstasetechnik.
Eliade Mircea- Die Religionen und das Heilige. Elemente der Religionsgeschichte.
Eliade Mircea- Das Okkulte und die moderne Welt. Zeitströmungen in der Sicht der Religionsgeschichte
Eliade Mircea- Schamanen, Götter und Mysterien
Eliade Mircea- Das Mysterium der Wiedergeburt. Versuch über einige Initiationstypen
Eliade Mircea- Ewige Bilder und Sinnbilder. Über die magisch-religiöse Symbolik.
Eliade Mircea- Von der Steinzeit bis zu den Mysterien von Eleusis. )
Eliade Mircea- Der Mythos der ewigen Wiederkehr
Eliade Mircea - Geschichte der religiösen Ideen in vier Bänden.
Eliade Mircea- Yoga. Unsterblichkeit und Freiheit.
Eliade Mircea - Das Handbuch der Religionen
Eliade Mircea- Schmiede und Alchemisten.
Eliade Mircea- Kosmos und Geschichte.
Eliade Mircea- Das Heilige und das Profane. Vom Wesen des Religiösen.
Eliade Mircea- Culianu Ioan P und Wieser - Handbuch der Religionen
Eliade Mircea, Golowin Sergius, und Campbel l Joseph - Die großen Mythen der Menschheit
Eliade Mircea, Michael Benedikt, und Matthias Vereno- Mythen, Träume und Mysterien
Eliade Mircea - Mephistopheles und der Androgyn
Fritzsch Harald - Das absolut Unveränderliche. Die letzten Rätsel der Physik
Fechner Gustav Theodor - Das Buchlein vom Leben nach dem Tode
Fechner Gustav Theodor- Einige Ideen zur Schöpfungs- und Entwicklungsgeschichte der Organismen
Fechner Gustav Theodor- Seele und Welt
Fechner Gustav Theodor und Leonardo da Vinci - Das unendliche Leben
Fischer Ernst P.- Brücken zum Kosmos. Wolfgang Pauli zwischen Kernphysik und Weltharmonie
Grof, Stanislav - Das Abenteuer der Selbstentdeckung
Grof, Stanislav - Die Psychologie der Zukunft. Erfahrungen der modernen Bewusstseinsforschung
Grof, Stanislav- Kosmos und Psyche. An den Grenzen menschlichen Bewußtseins.
Grof, Stanislav - Topographie des Unbewußten. LSD im Dienst der tiefenpsychologischen Forschung
Grof, Stanislav und Halifax Joan - Die Begegnung mit dem Tod
Grof, Stanislav - LSD - Psychotherapie
Grof, Stanislav , Laszlo Ervin und Russell Peter -Die Bewußtseins- Revolution,
Grof, Stanislav und Bennett Hal Z. -Die Welt der Psyche. Die neuen Erkenntnisse der Bewußtseinsforschung
Grof, Stanislav, Fenwick Peter, und Michael Grosso -Wir wissen mehr als unser Gehirn. Die Grenzen des Bewusstseins überschreiten.
Grof, Stanislav - Auf der Schwelle zum Leben. Die Geburt: Tor zur Transpersonalität und Spiritualität.
Grof, Stanislav - Geburt, Tod und Transzendenz. Neue Dimensionen in der Psychologie
Grof, Stanislav - Das Abenteuer der Selbstentdeckung. Heilung durch veränderte Bewußtseinszustände
Grof, Stanislav - Die Chance der Menschheit. Bewußtseinsentwicklung - der Ausweg aus der globalen Krise
Grof, Stanislav und Grof Christina -S pirituelle Krisen. Chancen der Selbstfindung
Grof, Christina und Grof Stanislav - Die stürmische Suche nach dem Selbst. Praktische Hilfe für spirituelle Krisen
Grof, Stanislav -Totenbücher. Bilder vom Leben und Sterben
Ulrich Bernd und Grof Stanislav - Auf der Suche nach dem Absoluten
Pieper Werner, Rätsch Christian, Müller-Ebeling Claudia, und McKenna Terence - Das Tor zu Inneren Räumen
Grof Stanislav und Grof Christina - Jenseits des Todes. An den Toren des Bewußtseins
Gebser Jean --J ean Gebser Gesamtausgabe
Gebser Jean Gesamtausgabe 02. Ursprung und Gegenwart 1
Gebser Jean - Wege zum integralen Bewusstsein
Gebser Jean - Ursprung und Gegenwart. Bd. 2. Die Manifestationen der aperspektivischen Welt
Gebser Jean - Einbruch der Zeit
Greene Brian - Der Stoff, aus dem der Kosmos ist. Raum, Zeit und die Beschaffenheit der Wirklichkeit
Görnitz Thomas und Görnitz Brigitte - Der kreative Kosmos. Geist und Materie aus Information
Görnitz Thomas - Quanten sind anders. Die verborgene Einheit der Welt
Galuska, Joachim und Pietzko Albert - Psychotherapie und Bewusstsein. Spirituelle und transpersonale Dimensionen der Psychotherapie
Galuska, Joachim - Pioniere für einen neuen Geist in Beruf und Business. Die spirituelle Dimension im wirtschaftlichen Handeln
Galuska, Joachim - Den Horizont erweitern. Die transpersonale Dimension in der Psychotherapie
Hellbusch,Kai - Das integrale Bewußtsein. Jean Gebsers Konzeption der Bewußtseinsentfaltung als prima philosophia unserer Zeit
Huxley, Aldous und Conrad, Henry Raymond - Die ewige Philosophie (Philosophia perennis)
Jung, Carl Gusta v-Synchronizität, Akkausalität und Okkultismus
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Jung, Carl Gustav- Psychologie und Religion
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Jung Carl Gustav und Shamdasani Sonu The Psychology of Kundalini Yoga: Notes of the Seminar Given in 1932 by C. G. Jung
Carl G. Jung, Lorenz Jung Antwort auf Hiob.
Jonas Hans- Gnosis. Die Botschaft des fremden Gottes
Janov, Arthur- Der Urschrei. Ein neuer Weg der Psychotherapie
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Janov, Arthur- Revolution und Psyche. Sonderausgabe. Anwendungen und Erfolge der Primärtherapie
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Schmidt- Biggemann Wilhelm - Philosophia perennis
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Schucman Helen- Cattani, Franchita -Die Gaben Gottes
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Sri Aurobindo - Integrale Yoga
Tart, Charles T.- Hellwach und bewußt leben
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Tart, Charles T.- Transpersonal Psychologies: Perspectives on the Mind from Seven Great Spiritual Traditions
Tart, Charles T- Das Übersinnliche. Forschungen über einen Grenzbereich psychischen Erlebens.
Tart, Charles T.- Transpersonale Psychologie
Tart, Charles T.- Altered States of Consciousness a Book of Readings
Tart, Charles T.- States of Consciousness
Pahnke, Walter, Tart, Charles T.- On Being Stoned: A Psychological Study of Marijuana Intoxication
Tart, Charles T.- Learning to Use Extrasensory Perception
Tart, Charles T.- Psi: Scientific Studies of the Psychic Realm
Tart, Charles T.- Waking Up: Overcoming the Obstacles to Human Potential
Tarnas Richard- Cosmos and Psyche: Intimations of a New World View
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Wielens,Hans - Im Brennpunkt: Geld und Spiritualität. Ist die Krise der materiellen Welt überwindbar?
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Wilber Ken, Engler Jack, Brown Daniel P., und Chirban John- Psychologie der Befreiung.
Wilber Ken- Das Atman-Projekt. Der Mensch in transpersonaler Sicht
Wilson Robert A.- Der neue Prometheus. Die Evolution unserer Intelligenz
Walch, Sylvester- Dimensionen der menschlichen Seele. Transpersonale Psychologie und Holotropes Atmen
Wapnick Kenneth und Tesch Margarethe -Jenseits der Glückseligkeit. Das Leben von Helen Schucman und die Niederschrift von Ein Kurs in Wundern
Watts Alan W.- Das Tao der Philosophie.
Watts Alan W.-Kosmologie der Freude. Abenteuer in den Welten des Bewußtseins
Vaughan Frances - Die Reise zur Ganzheit. Psychotherapie und spirituelle Suche
Villoldo, Alberto und Hickisch, Burkhard- Das geheime Wissen der Schamanen
Young, Arthur M-Der kreative Kosmos. Am Wendepunkt der Evolution.
Young, Arthur M- Geometry of Meaning
Zukav Gary- Die tanzenden Wu Li Meister
Zeilinger Anton- Einsteins Spuk. Teleportation und weitere Mysterien der Quantenphysik
Zumstein Carlo- Schamanismus
Zumstein Carlo- Reise hinter die Finsternis. Aus der Depression zur eigenen Schamanenkraft
Zumstein Carlo- Der schamanische Weg des Träumens


Transpersonale Kunst - Weblinks

Transpersonal Psychology and Integral Studies
Association for Transpersonal Psychology----------------------- http://www.atpweb.org/index.asp
European Federation for Psychosynthesis Psychotherapy --------http://www.psychosynthesis.net/
Home of Stanislav Grof------------------------------------------ http://www.stanislavgrof.com/
Stan Grof Material ---------------------------------------------- http://www.holotropic.com/
Official Website of Charles T. Tart --------------------------------http://www.paradigm-sys.com/
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New Science and Parapsychology
Global Scaling Theory ---------------------------------------------http://www.raum-energie-forschung.de/
William Tiller – New Physics --------------------------------------http://www.tillerfoundation.com/
Marco Bischof ----------------------------------------------------http://www.marcobischof.com/de/index.html
Near Death -------------------------------------------------------http://anomalistik.de/vnahtod.shtml
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